MÄDCHENHANDEL

In Nordostindien werden viele junge Mädchen und Frauen in sklavereiähnlichen Strukturen als Arbeitskräfte ausgebeutet. Ihre Hoffnung auf ein besseres Leben führt sie häufig in die Hände von Menschenhändlern. Anstelle besserer Lebensumstände wartet das Elend: Zwangsprostitution und Zwangsverheiratungen – ein fremdgesteuertes Leben voller Gewalt. missio arbeitet eng mit Projektpartnerinnen in Nordostindien zusammen. Gemeinsam haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, junge Frauen und Mädchen aus diesem grausamen Alltag zu befreien, ihnen Schutz zu gewähren und sie auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten.

Ein Mädchen schaut nach rechts

»Ich wurde verkauft, versklavt und misshandelt.«

Charu*, 21 Jahre, Opfer von Mädchenhandel in Assam, Nordostindien
*Name wurde zum Schutz des Opfers geändert

Die Situation in Nordostindien

Die Situation in Nordostindien ist heikel. Große Teile der Bevölkerung sind von akuter Armut bedroht. Die Arbeit ist schlecht bezahlt, wie etwa die Jobs auf den Teeplantagen. Diese Perspektivlosigkeit auf dem Land führt zur Stadtflucht. Hier locken Menschenhändler mit der Aussicht auf gut bezahlte Beschäftigungen, die jedoch häufig in Ausbeutung und Gewalt münden. Die jungen Mädchen und Frauen finden sich in einem Teufelskreis unmenschlicher Arbeitsverhältnisse wieder.

missio und die Ordensschwestern

Die Ordensschwestern Missionary Sisters of Mary Help of Christians betreuen in Nordostindien 21.000 Hausangestellte. Ihre Mission: Misshandlung beenden und Gewalt und Ausbeutung verhindern. Dafür reisen sie von Dorf zu Dorf und knüpfen ein starkes Netzwerk, das schon viele ausgebeutete und misshandelte Mädchen und Frauen gerettet hat. Damit diese erst gar nicht zu Opfern werden, klären die Schwestern die Familien über ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, über die Gefahren von Menschenhandel und über Mädchenrechte auf.

»Sunjata* wurde ihrer Kindheit beraubt.«

Ordensschwester Nisha, Missionary Sisters of Mary Help of Christians.

*Name wurde zum Schutz des Opfers geändert

Wollen Sie die Geschichte von Sunjata* lesen?

Mit der Unterstützung unserer Spender und Spenderinnen können wir Mädchen wie Sunjata* in Nordostindien schützen! Erfahren Sie, wie wir mit unseren lokalen Projektpartnerinnen Sunjata* aus dem Menschenhandel befreien und in ein selbstbestimmtes Leben begleiten konnten.

Einwilligung*
*Ich willige ein, dass meine zuvor angegebenen Daten dazu genutzt werden dürfen, um mich noch individueller per Mail über die Arbeit von missio zu informieren. Diese Einwilligung kann jederzeit über einen Link im Newsletter sowie durch die Kontaktaufnahme zu missio widerrufen werden. Ihre Daten behandeln wir streng vertraulich und geben sie nicht an Dritte weiter. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung nach dem KDG finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
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Schutzzentrum Mary Help

Das Schutzzentrum Mary Help wird von den Missionary Sisters of Mary Help of Christians geleitet. Es dient als ein Ort der Rehabilitation, an dem Mädchen und Frauen in Not juristische und psychologische Beratung erhalten. Ihre medizinische Versorgung wird sichergestellt und gemeinsam neue Lebensperspektiven erarbeitet. Das Schutzzentrum kooperiert mit der National Health Mission (NHM) und der Polizei, um ein starkes Netzwerk aufzubauen, so dass Mädchen und Frauen aus ihrer Notsituation gerettet werden können.

Schutzzentrum – ein Ort und drei Hilfsangebote

Zuflucht

Mädchen und Frauen finden bei Mary Help Zuflucht vor häuslicher Gewalt und sexueller Misshandlung.

Transit

Für viele Mädchen und Frauen dient Mary Help als eine Zwischenstation auf dem Weg zu einer neuen Arbeitsstelle. Sie erhalten dabei Rat und Beistand.

Ausbildung

Frauen in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder ohne Arbeit haben hier die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren und so ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

So arbeitet missio

missio investiert in Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien, die Bedürftigen helfen und damit die Welt verändern. missio ist ein internationales Hilfswerk in Deutschland und fördert den Aufbau der katholischen Kirche und die Ausbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 68 Ländern. Mit ihrer Arbeit erreicht die Kirche dort nicht allein die Christen, sondern trägt zur Verbesserung der Lebensumstände der gesamten Gesellschaft bei. In vielen Ländern ist die Kirche oft die einzige Institution, die alle Menschen erreicht, da staatliche Strukturen schwach sind.

So können Sie helfen!

Unsere Ordensschwestern sind Mädchenretterinnen. Sie brauchen Ihre finanzielle Unterstützung! Kämpfen Sie gemeinsam mit ihnen für die Rechte junger Frauen und Mädchen. Gemeinsam können wir sie aus dem ausbeuterischen Teufelskreis befreien und den traumatisierten Seelen einen Zufluchtsort geben. Mit Ihrer Spende kann das Schutzzentrum ausgebaut werden. So entstehen mehr Bildungsangebote, dank derer die Mädchen ihr Leben selbst in die Hand nehmen können. Schenken Sie Kraft und neue Lebensperspektiven!

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